Entspannung durch Malen

14 Jul

Liebe Intuitivmaler/innen und, die, die es werden wollen!

Hurra! Ich traue mich! Nein, ich heirate nicht (Polygamie ist ja in Deutschland auch verboten ;)), sondern mein Blog zum intuitiven Malen startet heute!!!

Auf diese Weise möchte ich mit Euch/Ihnen meine Erfahrungen, die ich beim eigenen Ausdrucksmalen und beim Kurse halten mache, teilen.

Entspannen beim MalenEs ist bald zwei Jahre her, dass ich jetzt meine eigenen Kurse anbiete. Die anfänglichen Unsicherheiten sind zunehmend einem großen Vertrauen in mich gewichen.

Ich habe einen kleinen Stamm von Frauen (Männer, wo seid Ihr?), die regelmäßig malen und es ist eine große Freude für mich, sie in ihrem Malprozess begleiten zu dürfen. Mit zu erleben, wie sie „wachsen“. Ganz besonders bereichernd erlebe ich die Feedbackrunden, in denen jede von Ihren Erfahrungen- die sie während des Malprozesses erlebt hat-berichtet.

Heute berichte ich Euch, warum für mich das intuitive Malen, das Beste ist, was mir in meinen- doch schon fast 47 Jahren- begegnet ist:

Entspannung durch Malen

Mit keiner anderen Methode, die ich bisher ausprobiert habe (Yoga, Meditation, Tanzen) kann ich so gut zur Ruhe kommen. Mich spüren. Abstand von meinem Gedankenkarussell und dem Gefühlschaos bekommen, das mir sehr vertraut ist.

Einfach weil ich in mich hineinhorche und spüre was gemalt werden möchte. Weil mein Fokus nach innen geht. Ich konzentriere mich auf meinen Bauch- meine Intuition- und richte dabei alle Aufmerksamkeit meiner Sinnesorgane (hören, sehen, fühlen) nach innen. Mein Atem unterstützt mich dabei, indem ich ihn beobachte (dabei mache ich auch die Erfahrung, dass ich nicht bewusst atme, sondern, dass ich geatmet werde…) Ich frage mich, was gemalt werden möchte (Lausche nach innen. Kommt mir eine bestimmte Farbe in den Sinn? Gibt es eine Bewegung, die auf´s Papier will…) und beginne dann den Impulsen zu folgen, die da kommen.

Und ja! Es kommen Impulse, meist male ich „von Pinselstrich zu Pinselstrich“. Selten „weiß“ ich welches Bild von Anfang an entstehen soll. Im Laufe der Zeit habe ich Vertrauen gefasst und lass mich treiben. Am Ende bin ich ganz erfüllt, von dem was da entstanden ist: Ein Bild aus meinem Inneren. Und erstaunt, dass zwei Stunden seit Beginn der Mal-Sitzung vergangen sind. Genauso erstaunt stelle ich auch fest, dass ein Gedanke, der mich zuvor belastet hat, nicht mehr so groß und mächtig ist. Und ich tatsächlich ganz bei mir war.

In meinem nächsten Artikel werde ich mit Euch meine Erfahrung teilen, wenn es „schwierig“ wird beim Malen. Wenn ich nicht mehr „weiter weiß“ bzw. wenn die kritische innere Stimme zu laut wird!

Bis demnächst!

Alles Liebe

Janine